Kokosmakronen mit Schokolade – unwiderstehlich saftig in 10 einfachen Schritten
Kokosmakronen mit Schokolade – unwiderstehlich saftig in 10 einfachen Schritten
Kokosmakronen mit Schokolade gehören zu den unkompliziertesten Rezepten für alle, die saftiges Kokosgebäck lieben. Die kleinen Makronen werden aus nur wenigen Zutaten geformt, goldbraun gebacken und anschließend mit dunkler Schokolade dekoriert.
Anders als französische Macarons benötigen diese Kokosmakronen weder Mandelmehl noch eine empfindliche Baisermasse. Das Eiweiß wird lediglich schaumig geschlagen, mit Zucker und Vanille vermischt und anschließend vorsichtig mit Kokosraspeln verbunden. Dadurch entsteht eine leicht formbare Masse, die im Ofen außen goldbraun und innen angenehm weich bleibt.
Die dunkle Schokolade bildet einen köstlichen Kontrast zur süßen Kokosmasse. Du kannst sie in dünnen Linien über die Makronen ziehen, die Unterseite eintauchen oder eine Hälfte vollständig mit Schokolade überziehen.
Das Rezept eignet sich für Weihnachten, Ostern, Geburtstage, die Kaffeetafel oder als kleines selbst gemachtes Geschenk. Da die Kokosmakronen gut vorbereitet werden können, sind sie außerdem ideal für Plätzchenteller und Dessertbuffets.
Inhaltsverzeichnis
- Zutaten
- Zubereitung
- Praktische Tipps
- Leckere Varianten
- Servieren
- Aufbewahrung
- Häufig gestellte Fragen
- Fazit
Zutaten für Kokosmakronen mit Schokolade
Die Menge ergibt je nach Größe ungefähr 18 bis 22 Kokosmakronen.
- 200 g Kokosraspeln
- 2 Eiweiß
- 100 g Zucker
- 1 Teelöffel Vanilleextrakt
- 1 Prise Salz
- 100 g dunkle Schokolade
Welche Kokosraspeln eignen sich?
Für Kokosmakronen mit Schokolade eignen sich feine, ungesüßte Kokosraspeln besonders gut. Sie verteilen sich gleichmäßig in der Eiweißmasse und lassen sich leichter zu kleinen Häufchen formen.
Sehr grobe Kokoschips sind weniger geeignet, da sie die Makronen instabil machen können. Falls deine Kokosraspeln besonders trocken wirken, lass die fertige Masse einige Minuten ruhen. So können sie etwas Feuchtigkeit aufnehmen.
Kokosmakronen mit Schokolade zubereiten
1. Backofen vorheizen
Heize den Backofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vor.
Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Alternativ kannst du eine wiederverwendbare Backmatte verwenden.
2. Eiweiß vorbereiten
Trenne die Eier sorgfältig. Es darf kein Eigelb in das Eiweiß gelangen, da Fett das Aufschlagen erschwert.
Gib die beiden Eiweiß in eine saubere, fettfreie Rührschüssel.
3. Eiweiß mit Salz aufschlagen
Füge eine Prise Salz hinzu und schlage das Eiweiß mit einem Handmixer zunächst auf niedriger, danach auf mittlerer Stufe.
Das Eiweiß soll schaumig und heller werden. Für dieses Rezept muss es nicht zwingend zu einem sehr festen Baiser geschlagen werden.
4. Zucker langsam einarbeiten
Gib den Zucker nach und nach zum Eiweiß, während du weiterschlägst.
Die Masse sollte heller, glänzender und etwas fester werden. Der Zucker muss sich möglichst gleichmäßig verteilen.
5. Vanille hinzufügen
Gib den Vanilleextrakt zur Eiweiß-Zucker-Mischung.
Rühre nur kurz weiter, bis sich die Vanille gleichmäßig verteilt hat.
6. Kokosraspeln unterheben
Füge die Kokosraspeln portionsweise hinzu.
Hebe sie mit einem Teigschaber oder großen Löffel vorsichtig unter. Die Masse sollte feucht, kompakt und gut formbar sein.
Wirkt sie sehr trocken und bröselig, lass sie fünf Minuten ruhen. Bleibt sie danach zu trocken, kannst du einen kleinen Teelöffel zusätzliches Eiweiß einarbeiten.
7. Kokosmakronen formen
Befeuchte deine Hände leicht mit kaltem Wasser.
Forme aus der Kokosmasse kleine Kugeln oder leicht spitz zulaufende Häufchen. Lege sie mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech.
Du kannst auch zwei Teelöffel verwenden, um gleichmäßige Portionen abzustechen.
8. Goldbraun backen
Backe die Kokosmakronen ungefähr 15 bis 20 Minuten auf der mittleren Schiene.
Die Ränder und Spitzen sollten goldbraun werden, während die Mitte hell und saftig bleibt.
Kontrolliere das Gebäck gegen Ende regelmäßig, da Kokosraspeln schnell bräunen können.
9. Vollständig auskühlen lassen
Nimm das Blech aus dem Ofen und lass die Makronen zunächst etwa zehn Minuten darauf ruhen.
Setze sie danach vorsichtig auf ein Kuchengitter und lass sie vollständig auskühlen.
Warme Kokosmakronen sind noch weich und können beim Anheben leicht auseinanderfallen.
10. Mit Schokolade dekorieren
Hacke die dunkle Schokolade grob und schmelze sie vorsichtig über einem Wasserbad.
Rühre, bis sie glatt und glänzend ist.
Ziehe die Schokolade mit einem Löffel in dünnen Linien über die kalten Kokosmakronen. Alternativ kannst du ihre Unterseite oder eine Hälfte in die Schokolade tauchen.
Lege die dekorierten Makronen auf Backpapier und lass die Schokolade vollständig fest werden.
Praktische Tipps für perfekte Kokosmakronen mit Schokolade
Schüssel vollständig fettfrei halten
Schon kleine Fettspuren können verhindern, dass das Eiweiß schaumig wird. Reinige Schüssel und Rührbesen gründlich.
Zucker schrittweise hinzufügen
Wird der Zucker auf einmal hineingeschüttet, kann die Eiweißmasse an Volumen verlieren. Gib ihn lieber langsam dazu.
Kokosmasse nicht zu stark rühren
Hebe die Kokosraspeln nur so lange unter, bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.
Gleich große Makronen formen
Ähnlich große Stücke werden gleichzeitig fertig. Verwende bei Bedarf einen kleinen Eisportionierer.
Nicht zu lange backen
Zu lange gebackene Kokosmakronen werden trocken. Nimm sie aus dem Ofen, sobald die Ränder und Spitzen goldbraun sind.
Schokolade nur auf kaltem Gebäck verwenden
Auf warmen Makronen bleibt die Schokolade sehr flüssig und kann vollständig herunterlaufen.
Schokolade langsam schmelzen
Dunkle Schokolade sollte nicht zu stark erhitzt werden. Arbeite mit sanfter Wärme und achte darauf, dass kein Wasser hineingelangt.
Leckere Varianten
Kokosmakronen mit Schokoladenboden
Tauche die Unterseite vollständig in geschmolzene dunkle Schokolade.
Lass sie auf Backpapier fest werden.
Mit Vollmilchschokolade
Vollmilchschokolade ergibt eine mildere und süßere Variante.
Mit weißer Schokolade
Weiße Schokolade bildet einen schönen hellen Kontrast zu den goldbraunen Makronen.
Mit Zitronenaroma
Gib etwas fein abgeriebene Zitronenschale zur Kokosmasse. Die frische Zitrusnote passt hervorragend zu Kokos.
Mit Limette
Limettenschale verleiht dem Gebäck einen leicht tropischen Geschmack.
Mit Mandeln
Setze vor dem Backen eine ganze Mandel auf jede Makrone.
Mit Kirschen
Eine halbierte kandierte Kirsche auf der Oberfläche sorgt für Farbe und eine fruchtige Note.
Mit Zimt
Eine kleine Prise Zimt macht die Kokosmakronen besonders weihnachtlich.
Mit Kakaopulver
Gib einen Esslöffel ungesüßtes Kakaopulver zur Kokosmasse. So entstehen dunkle Schoko-Kokosmakronen.
Kokosmakronen schön servieren
Serviere die Makronen auf einer kleinen Gebäckplatte oder in Papierförmchen.
Sie passen besonders gut zu:
- Kaffee oder Espresso
- Cappuccino
- Schwarzem Tee
- Kakao
- Frischen Beeren
- Vanilleeis
- Obstsalat
- Weihnachtsgebäck
Für einen gemischten Brunch kannst du zu den süßen Makronen einen herzhaften Kontrast wie das Radieschen-Sandwich-Rezept anbieten.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Lass die Kokosmakronen mit Schokolade vollständig auskühlen und warte, bis die Schokolade fest geworden ist.
Bewahre sie anschließend in einem gut verschlossenen Behälter auf. Lege zwischen mehrere Schichten Backpapier, damit die Schokoladendekoration nicht beschädigt wird.
Allgemeine Hinweise zu geeigneten Behältern und zur richtigen Lagerung findest du beim Bundeszentrum für Ernährung unter Tipps zur richtigen Lagerung von Lebensmitteln.
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Kann man Kokosmakronen einfrieren?
Ja. Die vollständig ausgekühlten Makronen lassen sich gut einfrieren.
Lege sie zunächst nebeneinander auf ein Tablett und friere sie kurz vor. Fülle sie danach in einen gefriergeeigneten Behälter und trenne die Schichten mit Backpapier.
Lass die benötigte Menge später bei Zimmertemperatur auftauen. Die Schokolade kann durch Kondenswasser etwas matt werden, geschmacklich bleiben die Makronen jedoch gut.
Häufig gestellte Fragen
Sind Kokosmakronen dasselbe wie französische Macarons?
Nein. Kokosmakronen werden hauptsächlich aus Kokosraspeln und Eiweiß hergestellt. Französische Macarons bestehen aus Mandelmehl, Puderzucker und einer fein verarbeiteten Baisermasse.
Muss das Eiweiß sehr steif sein?
Für dieses Rezept reicht eine schaumige bis weiche, glänzende Konsistenz. Sehr festes Eiweiß ist nicht zwingend notwendig.
Warum fallen meine Kokosmakronen auseinander?
Die Masse war möglicherweise zu trocken, wurde nicht fest genug zusammengedrückt oder die Makronen wurden noch warm vom Blech genommen.
Warum verlaufen die Makronen?
Die Masse enthielt eventuell zu viel Eiweiß oder wurde nicht ausreichend mit Kokosraspeln gebunden.
Kann ich weniger Zucker verwenden?
Ja. Du kannst die Menge etwas reduzieren. Die Makronen werden dadurch weniger süß, können aber auch etwas lockerer und weniger karamellisiert werden.
Kann ich frische Kokosnuss verwenden?
Frisch geriebene Kokosnuss enthält deutlich mehr Feuchtigkeit. Die Mengen müssten deshalb angepasst werden.
Kann ich die Schokolade weglassen?
Ja. Die Kokosmakronen schmecken auch ohne Schokoladendekoration.
Kann ich Backoblaten verwenden?
Ja. Setze jedes Kokoshäufchen vor dem Backen auf eine kleine Backoblate.
Warum wird die Schokolade körnig?
Möglicherweise ist Wasser in die Schokolade gelangt oder sie wurde zu heiß.
Wie erkenne ich, dass die Makronen fertig sind?
Die Spitzen und Ränder sollten goldbraun sein. Die Mitte darf noch weich wirken und wird beim Abkühlen fester.
Fazit
Kokosmakronen mit Schokolade sind ein einfaches und köstliches Gebäck aus Kokosraspeln, Eiweiß, Zucker und Vanille.
Die Zubereitung gelingt in zehn übersichtlichen Schritten. Besonders wichtig sind eine gut formbare Kokosmasse, eine kurze Backzeit und vollständig ausgekühlte Makronen vor der Schokoladendekoration.
Ob für Weihnachten, die Kaffeetafel oder als kleines Geschenk: Kokosmakronen mit Schokolade sind außen goldbraun, innen saftig und unwiderstehlich lecker.
